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Das Erkennen und die Behandlung von Osteoporose gehört zu unseren Praxisschwerpunkten. Als Osteologen haben wir uns hierzu ein umfangreiches Spezialwissen angeeignet.
Unter Osteoporose versteht eine niedrige Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens mit der Folge einer verminderten Knochenfestigkeit und erhöhten Knochenbruchgefahr.
Menschen, die an Osteoporose leiden, brechen sich Knochen auch ohne erkennbaren Unfall. Besonders gefährdet sind Wirbelkörper, Schenkelhals und Unterarmknochen. Man schätzt in Deutschland ungefähr 8 Millionen Betroffene. Die Krankheit beginnt ohne sichtbare Anzeichen und kann auch im Röntgenbild erst sehr spät erkannt werden.
Testen Sie Ihr Osteoporoserisiko! Hierzu beantworten Sie bitte die Fragen in unserem Osteoporose-Risiko-Check.
Sollte bei Ihnen ein erhöhtes Osteoporoserisiko vorliegen, empfehlen wir eine Knochendichtemessung mit dem etabliertesten DXA-Verfahren (=DEXA) = Dual(-energy) X-ray Absorptiometry. Die Messung hat ein hohes Maß an Validität, eine hohe Messpräzision, niedrige Strahlenbelastung sowie kurze Scan-Zeiten.
Wir werten die unserem Partnerinstitut ermittelten Knochendichtewerte mit dem Patienten aus und legen entsprechende weitere Diagnostik- bzw. Therapiemaßnahmen fest.
Dazu gehören u.a. Steigerung von Muskelkraft und Koordination (siehe app. Propriorezeptionstraining), vermeiden von Sturzrisiken, eine Knochengesunde Lebensweise, das Meiden von Nikotin und die ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D. Je nach Stadium der Osteoporose können spezifische Medikamente eingesetzt werden.
Nach einem Knochenbruch sollte schnellstmöglich eine Mobilisierung erfolgen. Zur Schmerzlinderung kommt eine medikamentöse Schmerztherapie nach dem WHO-Stufen-Schema (siehe Schmerztherapie) zum Einsatzt. Weiterhin stehen zur Verfügung: Physiotherapie, Wirbelsäulenaufrichtende Orthesen, Rehabilitation (ambulant oder stationär).
Bei osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen ist nach interdisziplinärer Begutachtung eine Vertebro- oder Kyphoplastie (siehe minimalinvasive Verfahren an der Wirbelsäule) zu erwägen.
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